Publication alert: „Medien – Biografien – Generationen. Theoretische, empirische und praktische Perspektiven“ (Nomos 2024)

Der neue Sammelband von Christian Oggolder und Caroline Roth-Ebner diskutiert den Zusammenhang von Medienwandel, persönlichen Biografien und Generationen.

Über quantitative Fragestellungen traditioneller Mediennutzungsforschung hinausgehend, diskutiert der Band den Zusammenhang von Medienwandel, persönlichen Biografien und Generationen. Im Fokus stehen die individuellen Alltagserfahrungen und (mediatisierten) Lebenswelten der Menschen sowie die Frage nach generationsspezifischen Mediennutzungsweisen und medienpädagogischen Konsequenzen. Der Band umfasst sowohl empirische sowie theoretische Beiträge als auch biografische Zugänge in der medienpädagogischen Praxis. Mit Beiträgen von Klaus Beck |Bianca Burgfeld-Meise | Lukas Dehmel | Sonja Ganguin | Johannes Gemkow | Bernward Hoffmann | Michaela Kramer | Dorothee M. Meister | Christian Oggolder | Ingrid Paus-Hasebrink | Anu Pöyskö | Wolfgang Reißmann | Caroline Roth-Ebner | Maria Schreiber | Christina Seeger | Christian Swertz.

Das Buch ist open access verfügbar: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783748914679/medien-biografien-generationen?page=1

DATUM STIFTUNG präsentiert Stiftungsbeirat

Genauere Informationen finden sich unter folgendem Link: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20241213_OTS0035/datum-stiftung-praesentiert-stiftungsbeirat

 

 

Gastvortrag von Hrn. Prof. Dr. Lutz Hieber, 15.05.24, 17:00 Uhr, V.1.34

Liebe Kolleg*innen,

wir freuen uns den Gastvortrag Kunstwissenschaftliche Methodik in der Filmsoziologie von Hrn. Prof. Dr. Lutz Hieber im Rahmen des Privatissimums von Herrn Univ.-Prof. Rainer Winter am 15.05.2024 um 17:00 Uhr im Raum V.1.34 ankündigen zu dürfen.

 

Abstract:

Prof. Dr. Lutz Hieber (Institut für Soziologie, Leibnitz Universität Hannover) Kunstwissenschaftliche Methodik in der Filmsoziologie

Ein Film ist mehr als eine Geschichte, die man in Worten nacherzählen kann. Seine Bilderwelten entstehen in der Kultur ihrer Zeit, und sie tragen diese mit sich. Der Zugang zu einem Film aus früheren Jahrzehnten verlangt deshalb, ihn in diesem Kontext zu analysieren. Dafür stellen Kunstwissenschaft und -theorie die Mittel zur Verfügung. Erwin Panofsky hat die ikonografische Analyse entwickelt, um den Gehalt von Gemälden und Grafiken früherer Jahrhunderte zu erschließen, wobei ihm eine Ergänzung durch Stilgeschichte wichtig ist. Mit dieser Methodik kann, wenn sie in geeigneter Weise genutzt wird, der Gehalt eines Films erschlossen werden. Hinzuzuziehen ist indes Walter Benjamins Theorie, die das Augenmerk auf die filmische Montage richtet.

Der Vortag diskutiert auf dieser Grundlage den Film »Le Mépris« (Regie Jan-Luc Godard, mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli in den Hauptrollen) aus dem Jahre 1963, der unter dem Titel »Die Verachtung« in die deutschen Kinos kam. Die Analyse dient nicht nur dem Verstehen des Werkes, sie wirft auch ein Licht auf die Gesellschaft, in der es rezipiert wird.

KKC-AAU-Symposium | Hermeneutik in den Sozial- und Kulturwissenschaften: neuere Positionen und Perspektiven

Sehr geehrte Kolleg:innen, liebe Freund:innen des KKC,

wir möchten Sie ganz herzlich zu einem kooperativen Symposium zwischen dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Prof. Dr. Rainer Winter) und dem Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC) in der Fakultät für Sozialwissenschaft der
Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Jürgen Straub) einladen.

Im Klagenfurter Symposium

Hermeneutik in den Sozial- und Kulturwissenschaften: neuere Positionen und Perspektiven
Montag, 17.06.2024 | 09.00 Uhr – 19.15 Uhr | Hybrid: Hörsaal 9, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt & Online

werden disziplinäre, inter- und transdisziplinäre Beiträge zur zeitgenössischen, text- und bildwissenschaftlichen Hermeneutik diskutiert. Neben theoretischen, methodologischen und methodischen Aspekten sollen auch normative Dimensionen einer machtkritischen Hermeneutik und deren forschungspraktische Bedeutung für die interpretative Handlungs- und Kulturpsychologie, die verstehende Soziologie oder die Cultural Studies sowie angrenzende Forschungsgebiete erörtert werden.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter folgendem Link: https://www.aau.at/wp-content/uploads/2024/04/Symposium_Klagenfurt-1.pdf

Anmeldungen an: mksekretariat [at] aau [dot] at
Da in den Räumlichkeiten vor Ort nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, teilen Sie bei der Anmeldung bitte mit, ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen möchten.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Rainer Winter

Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften