3 Apr.

Literatur der Nachbarn: Ivan Cankar

Veranstaltungsort: Veranstaltungssaal (Musil-Institut, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt)

Ivan Cankars "Das Haus der Barmherzigkeit" gilt als ein Höhepunkt der slowenischen literarischen Moderne. In dem 1904 erschienenen Roman erzählt Ivan Cankar in leisen, poetischen Tönen vom Leben unheilbar kranker Mädchen in einem Wiener Spital – und in aller Deutlichkeit von ihren Träumen und vom Elend, dem die Kinder draußen in der beinharten Realität der Donaumetropole ausgesetzt waren: von Armut, Misshandlung, sexuellem Missbrauch. Die zeitgenössischen Rezensenten verrissen das Buch und warfen dem Autor Dekadenz und Pornographie vor, die man dem „gesunden“ slowenischen Volk nicht zumuten könne.Für die gehässigen Kritiken revanchierte sich Cankar noch im selben Jahr mit Frau Judit. Die Satire auf die Doppelmoral und den fehlenden Kunstverstand der selbsternannten Hüter des Volkes ist eingebettet in die Erzählung von einer selbstbewussten Frau, die offen lebt, was andere im Verborgenen tun …Präsentation und Lesung: Erwin KöstlerModeration und Gespräch: Ana Marwan

4 Apr.
Recurring

Informatik-Werkstatt

Veranstaltungsort: B01.0.203

Hallo junge Designer:innen und Tüftler:innen! In diesem Workshop tauchen wir in die spannende Welt des 3D-Drucks ein. Gemeinsam entwerfen wir mit der Software TinkerCAD einzigartige Geschenke zum Muttertag und geben Ihnen den letzten Schliff! Ob ein schöner Schlüsselanhänger, Schmuck, ein Namensschild oder ein individuelles Deko-Element – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

4 Apr.

Verlassen

Veranstaltungsort: KHG (Nautilusweg 11)

Die Ausstellung „Verlassen“ thematisiert den Übergang von Dunkelheit und Verderbnis hin zum Licht und der damit verbundenen Erlösung. Sie reflektiert den universellen Wunsch nach Erhebung und Erlösung, nach dem Finden eines Weges ins Licht.Anahita, die höchste Göttin der antiken persischen Kultur, steht im Zentrum dieser Sammlung. Sie verkörpert Reinheit, Macht und Leben und ist die Göttin der fließenden Gewässer. In der iranischen Mythologie gilt sie als Symbol für das Leben selbst. In den Arbeiten von Rahele Barkhordari tritt Anahita als Beobachterin der Lebensrealität einer iranischen Frau in Erscheinung, wobei sie zugleich eine Botschaft der Befreiung und Hoffnung vermittelt.Die Künstlerin verfolgt mit diesen Werken das Ziel, dem/der Betrachter*in die tiefe Bedeutung des Sieges des Lichts über die Dunkelheit näherzubringen - ein Thema von universeller Tragweite, das die Essenz des Lebens und der Hoffnung widerspiegelt. Dies wird symbolisch durch den Kontrast zwischen schweren, schwarzen Materialien, die von Erdöl inspiriert sind, und den Lichtbändern, die durch Risse in der Leinwand entstehen, verdeutlicht. Darüber hinaus wird dieser Kontrast durch die Verwendung von Goldfarbe und deren Schatten auf dem weißen, nackten Körper der Frau verstärkt, wodurch die symbolische Bedeutung der Werke besonders hervorgehoben wird. Die Kunstwerke entfalten ihre volle Wirkung im Gegenlicht und schaffen eine einzigartige visuelle Erfahrung.Visual Artist Rahele Barkhordari illustriert seit über 20 Jahren mit verschiedenen Techniken für Kinder- und Jugendbücher, Lehrbücher, Gedichtbände und mehr. Darüber hinaus erweckt sie ihre Illustrationen durch Motion Graphics zum Leben. Ihre Arbeiten sind auf Instagram unter @rahelebarkhordari und @rahbarkhordari zu finden.