Deutsch Intensiv-Kurs F4 2025
Deutsch Intensivkurs für Teilnehmer:innen ab 17 Jahren, verschiedene Niveaustufen: Einstufungstest am ersten Kurstag; kommunikativer Sprachunterricht,24 UE (à 45 Min.) pro Woche
Deutsch Intensivkurs für Teilnehmer:innen ab 17 Jahren, verschiedene Niveaustufen: Einstufungstest am ersten Kurstag; kommunikativer Sprachunterricht,24 UE (à 45 Min.) pro Woche
Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam dein Stärkenprofil. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Kompetenzen, die nicht durch Zeugnisse oder Zertifikate belegt werden, sondern die du dir selbst im Alltag erworben hast. Durch das bessere Kennenlernen und Erstellen eines persönlichen Kompetenzprofils hast du viele Benefits.
Für alle Tutor:innen der Universität Klagenfurt: Du möchtest dir Feedback zu deiner Tutoriumsplanung holen oder wünscht dir Unterstützung bei der Konzipierung deiner nächsten Tutoriumseinheit? Du möchtest dich mit anderen Tutor:innen über deine Tätigkeit austauschen, Erfolge & Schwierigkeiten besprechen? Dann komm bei unserer Tutorien-Werkstatt vorbei! Ein Mitglied der Servicestelle Tutoring & Mentoring steht dir hier für alle Fragen zu Verfügung. For all tutors of the University of Klagenfurt: You would like to get feedback on your tutorial planning or receive support in designing your next tutorial unit? You want to talk to other tutors about your work, discuss successes and difficulties? Then come along to our open tutorial workshop! A member of the Servicepoint Tutoring & Mentoring will be on site to answer any questions you may have.
"Fürsorge als künstlerische Praxis: Repräsentation und Beziehung in kunstpädagogischen Kontexten"Eine zentrale Frage in kunstpädagogischen und kunstvermittelnden Kontexten ist, wie kulturelle und künstlerische Praktiken Differenz verhandeln können, ohne in essentialisierende oder vereinfachende Darstellungen zu verfallen. Als Ansatz, dieser Herausforderung zu begegnen, führt der Vortrag in eine "Ästhetik der Fürsorge" ein, welche die Bedeutung von Repräsentation und Beziehung in der Kunstvermittlung aus einer postkolonialen und feministischen Perspektive beleuchtet. Aufbauend auf den Theorien von Gayatri Chakravorty Spivak und Édouard Glissant sowie der feministischen Care-Ethik wird Fürsorge als notwendige ethische Praxis und Form der ästhetischen Reflexion dargestellt, die Beziehungen und Interdependenz betont. Dabei lässt sich mit den Konzepten der "Opazität" (Glissant) und "radikalen Alterität" (Spivak) dazu auffordern, die Grenzen des Verstehens anzuerkennen und Differenz nicht durch Repräsentation zu vereinnahmen. Stattdessen wird eine verantwortungsvolle Beziehung zum "Anderen" angestrebt. Hierbei geht es nicht nur um die Anerkennung von Differenz, sondern auch um die Verantwortung, Machtverhältnisse zu reflektieren und die Bedingungen zu schaffen, unter denen Fürsorge überhaupt möglich wird.Der in diesen Zeiten umso wichtigere gesellschaftliche Zusammenhalt erfordert achtsames Zuhören, Hinsehen, Spüren und das Zulassen verdeckter Erzählungen und Emotionen, um die Perspektiven und Verletzlichkeiten anderer zu berücksichtigen. Eine Praxis, die Fürsorge in den Fokus nimmt, muss auch kritisch reflektieren, wem Sorgearbeit zukommt, welche Ressourcen dafür zur Verfügung stehen und wie deren oft unsichtbarer Mehrwert gewürdigt werden kann. Das Konzept einer Ästhetik der Fürsorge soll dazu dienen, mögliche Ansätze und Herausforderungen einer kulturvermittelnden Praxis auszuloten, die das Potenzial hat, neue Formen des Miteinanders zu schaffen.